Hallo,habe vorhin folgenden Artikel in Focus-Online gefunden :
http://www.focus.de/finanzen/news/apple-zulieferer-mitarbeiter-muessen-selbstmord-verzicht-unterschreiben_aid_512440.html
Klar, wenn ich eine Verzichtserklärung unterschreibe, darf ich mich nicht mehr umbringen. Ansonsten werde ich fristlos gekündigt ?! Ich habe mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen ? Oder wie ?! Wie blöd ist das denn ?
geändert von - RalfAb on 26/05/2010 15:13:20
geändert von - RalfAb on 26/05/2010 15:14:56
Antworten:
Hallo RalfAB!
Da schützt sich jemand vor evtl Klagen, völlig normaler Weg. Jetzt heißt es natürlich, das häte nicht soweit kommen dürfen. Klar, hätte es nicht. Aber wir alle wolen und kaufen doch diesen billigen Sc.... Das sind dann halt die folgen daraus. Übrigens gibt es diese Selbstmordserie schon lange bei einem Autohersteller in Frankreich. Ob es da auch solche Mittel gibt, weiß ich allerdings nicht.
Gruß
Michael
Hallo Michael,
stimmt, bei R** war auch eine Serie.
Pervers ist es trotzdem irgendwie...
Von dem Autohersteller hört man auch nichts mehr, ein fränzösischer Komunikationskonzern war der letzte der Schlagzeilen machte - wenn ich mich richtig erinnere.
Hallo zusammen,
darf ich mal eine zynische Frage stellen: Wenn ein Mitarbeiter sich umbringt, kann es ihm dann nicht ziemlich schnuppe sein, welche Zettel er vorher unterschrieben hat? Immerhin ist er dann doch tot und damit nur noch sehr schwer rechtlich zu belangen...
Bei solchen Meldungen bin ich immer wieder dankbar dafür, dass ich meine Arbeitsbedingungen selbst gestalten kann. Und frag mich ob wir wirklich immer den neuesten Schnickschnack brauchen, wenn an den Dingen so viel Blut klebt. Zumindest auf das iPad, iPhone oder andere Apple-Produkte kann ich gut verzichten.
Viele Grüße
Barbara
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Eine gute wissenschaftliche Theorie sollte einer Bardame erklärbar sein.
(Ernest Rutherford, Physiker)
Moin,
nun ja 9 Selbstmorde auf 300000 MA, hmmm in DE betärgt die Rate 11,4 auf 100000 (lt. Wiki). Also warum sich aufregen?
Zum anderen zum einem sehe ich das aber doch so wie Barbara. Mich erschrickt aber der Satz "Die Beschäftigten erlauben mit ihrer Unterschrift dem Unternehmen, sie ?zum eigenen Schutz und dem anderer? in eine psychiatrische Klinik zu schicken, sollten sie in einer ?anormalen geistigen oder körperlichen Verfassung sein?." ziemlich.
Wer entscheidet ob jemand reif für die Klappse ist? So kann ich auch unliebsame MA loswerden unter dem Deckmantel "der ist ja irre".
Gruß: Mr.Idea
Hallo,
geht das mit dem Einweisen in die Klappse auch andersrum?
Wenn sich z.B. Manager und Führungskräfte seltsam verhalten und man ist der Meinung "die sind ja irre"?
Übrigens: in D erliegen mehr Menschen einem Suizid als Unfalltote im Straßenverkehr!
Gute Zeit!
Qualyman - Qualitäter aus Überzeugung und Leidenschaft, auch wenn´s mal Leiden schafft!
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Hallo,
@Barbara.
Der unterschriebene Zettel bewirkt, dass der Mitarbeiter mit Beginn des Selbstmordversuches fristlos entlassen ist und bei Eintritt des Todes somit nicht mehr der Firma angehört.
D.h.
er fällt im Todesfall nicht mehr in die Firmenselbstmordstatistik (das wird Apple als Erfolg verkünden)
UND
man spart sich die Hinterbliebenenrente/-abfindung für die Familie des Verstorbenen
(die Einsparung wird Apple als weitere Gewinne verbuchen)
Tja....und die Liste von Produkten die ich nicht mal mehr anfasse wird länger...und länger...und länger.
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
Nur als kleiner Nachtrag: Dieser Zulieferer arbeitet auch für Dell und Hewlett Packard... (s. Artikel-Link im ersten Beitrag).
Auf Bayern 5 hieß es heute morgen das der Obermotz der Elektronikfirma sich für diesen "Zettel" entschuldigt und das "Selbstmordverbot" zurückzieht...
...wie immer werden Rechte von Menschen nur dann geachtet wenn der öffentliche Druck steigt.
Wir haben bei uns eine freie Presse die dafür Sorgen sollte das unsere Rechte genügend öffentlich gemacht werden...in Ländern ohne freie Presse sieht die Welt gleich anders aus...
Nur so am Rande: Wer aus ethischen Gründen Produkte ablehnt die unter menschenunwürdigen Umständen hergestellt wurden sollte schnell auf Selbstversorgung umstellen. Selbst Bio-Produkte müssen nicht nach ethischen Grundsätzen gefertigt werden...
Also von Aussagen "...ich kauf nicht mehr bei Apple..." halte ich nichts. Dann doch lieber insgesamt für eine bessere Gesellschaft einsetzen...das ist für mich konsequenter...
Just my two cents
Q...t...
Wer sich zu wichtig für kleine Arbeiten hält, ist of zu klein für wichtige Arbeiten.
(Jaques Tati)
... hilft mir alles nix ... wenn ich mich aufhänge, ist meine Stieftochter so sauer auf mich ... die bringt mich um ... kann ich nicht bringen ...
Hallo,
was regt Ihr Euch so auf, wir kaufen doch alle gewollt oder ungewollt (aufgrund mangelnder Alternativen) diesen Mist aus China etc. Mensch Meier ... 800.000 Arbeitsplätze in Ostdeutschland das wär' doch mal was. Nach dem für die Chip-Schmieden in Dresden und Umgebung die Subventionen ausgelaufen sind, drohen die alle mit Abflug und schreien medial wirksam nach neuen Subventionen.
Nich mal die Gewerkschaften wagen es bei massiver Industrieabwanderung nach Fernost und dem damit verbundenen Arbeitsplatzverlust in Deutschland zum Produktboykott aufzurufen. Das hat ja das Geschmäckle vom Protektionismus oder Fatalismus - is ja schließlich politisch unschick.
Aber was sind schon 9 oder 10 Selbstmorde bei 300.000 Arbeitskräften!?. Ich hatte schon in einer 50-Mann-Firma drei Nervenzusammenbrüche - die Kollegen haben es gerade noch bis in die Klinik geschafft. Eine Kollegin habe ich zum Arzt begleitet, da ich sie keinesfalls mehr in ihr Auto steigen lassen wollte, weil mir die möglichen Folgen unabwägbar erschienen.
So lange man eine Alternative hat, kann man fluktuieren. Aber wenn man keine hat und in einem umzäunten Unternehmensgelände unter internierungslagerähnlichen Zuständen leben muss ...?
Das ist wie in Europa in Zeiten der Frühindustrialisierung. Da wurde direkt neben der Maschine gepennt und die Kinder wurden auch gleich mit zur Arbeit eingespannt. Ich hole jetzt nicht den alten Marx raus - aber das Kapitel zum Thema Wanderarbeiter erscheint mir sehr aktuell. Schade, dass die Wirtschaftsgesellschaft seit dieser Zeit keine echte Weiterentwicklung vollzogen sondern das industrielle Mittelalter nur verlagert haben.
Ich plädiere für die Gesellschaftsform von Star Trek - nachdem die Glingonen befriedet wurden.
Vivian
BP paßt da auch genau rein!
Vor einigen Tagen war im Heute-Journal von einer "Risiko-Untersuchung" bei BP die Rede.
Das Management einer BP-Produktionsstätte in den USA ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es "wirtschaftlicher" (!) wäre, Entschädigungszahlungen an Hinterbliebene zu leisten, als die Mauern des Fabrikgebäudes so zu verstärken, damit die eigenen Mitarbeiter im Falle einer Explosion geschützt wären.
Damit ist das Image von BP entgültig in den Tiefen der Weltmeere versunken!
Diese - vom Teufel angetriebene Menschheit - pervertiert immer mehr.
Hallo Fritz,
diese Risikoabschätzung ist nach 9001 und 13485 durchaus zulässig. Im Falle eines Schadens allerdings eine Steilvorlage für den Staatsanwalt...
mfg
Rainaari
Hallo,
bei solch einer Diskussion frage ich mich immer wie wohl der betroffene Arbeiter argumentieren würde. Ich denke die Arbeiter einer solchen Fabrik in einem Entwicklungsland würde jeden Wisch unterschreiben um den Job zu bekommen bzw. zu erhalten. Ich würde es eher der westlichen Arroganz zuschreiben, dass solche Diskussionen überhaupt enstehen. Ein Land und dessen angewndeten Menschenrechte kann sich nur von innen heraus verändern, das hat die Geschichte oft genug gezeigt. Die Arbeitnehmer müssen erst mal eine gewisse Machtposition erreichen bevor sie in den Widerstand gehen, und das funktioniert nicht wenn wir aufgrund unseres schlechten Gewissen die Aufträge zurück ziehen und die ihren Job verlieren. Ich habe lieber ein schwer beschäftigtes China, als ein ein kränkelndes das uns den Gar aus machen will!
Ich kaufe jeden billigen Schund ;-)
Gruß, derBernd
Hallo Bernd,
China wird uns den Gar ausmachen, egal ob es schwer beschäftigt ist oder kränkelt. Warte ab bis die unser Know How haben. Das dauert nicht mehr lang und könnte schneller gehen als uns lieb ist.
Die Entwicklung wird der Produktion hinterher ziehen. Indien oder auch China verfügt über hervorragend ausgebildete Ingenieure - die Ihre Ausbildung auch in hohem Maße deutschen Universitäten verdanken - mit steigender Tendenz ? und was werden wir Arbeitnehmer haben, wenn Arbeit und Know how exportiert äh aus Deutschland outgesourct wurde? Wir dürfen konsumieren bis das Konto leer ist.
Es war schon immer die herausragende westliche Arroganz, die andere Länder unterschätzte - sei es im Krieg, im Frieden oder der Wirtschaft.
Menschen, die einen Job zu unwürdigen Bedingungen annehmen, sind reichlich vorhanden. Manche Länder Afrikas werden gegenwärtig regelrecht von chinesischen Geschäftsleuten überrannt. Da ist noch eine Gewinnspanne drin. Die Menschen arbeiten für eine Schale Reis. Fahre hin und schaue nach. Ich würde Madagaskar empfehlen. Die Koreaner vertreiben die Landbevölkerung, um auf den Flächen billigen Soja für die Welt anzubauen. Die Kanadier holzen die letzten Bäume für die nach Europa exportierende Zellstoffindustrie ab und haben den Einheimischen das Schnitzhandwerk verboten. Die Südafrikaner vertreiben die Landbevölkerung im Süden, um Edelsteinminen auszubeuten. Die Chinesen errichten Fabriken mit einem hohen Zaun darum und wickeln zunehmend den Handel des kompletten Landes ab. Genug Hungerleider für die Arbeit sind in hohem Maß verfügbar. Falls Du Deine Weltanschauung mal resetten magst, ich hätt' da Kontakte.
Wir werden in den nächsten Jahren noch viel lernen (müssen).
Grüße
Vivian
Da Kapitalisten aus der aktiv wirkenden, lebendigen Arbeitskraft Mehrwert (Profit) schöpfen, suchen sie ständig mit dem Wachstum ihres Kapitals die Zahl ihrer Lohnarbeiter zu vermehren. Vermehrung des Kapitals bringt dort vermehrte Arbeitsplätze, wo das Kapital noch unentwickelt ist. Vermehrung des Kapitals bringt immer dann vermehrte Arbeitsplätze, wenn Kapitalisten expandierende Märkte und boomende Gewinne vor sich sehen.
Hallo Vivian,
ich gebe dir vollkommen Recht in dem was du sagst, und deine Argumente kenne ich. Es bleibt aber die Frage was der einzelne Arbeiter antworten würde wenn ich ihm die Frage stellen würde: Willst du das ich deine, unter menschenunwürdigen Bedingungen, hergestellte Ware kaufe, oder soll ich mich als Konsument zurückziehen mit der Folge dass du deinen Job verlierst. Selbstverständlich bin selbstkritisch genug mein Handeln zu hinterfragen, aber eine Strategie es besser zu machen habe ich bisher noch nicht gefunden!
Gruß, derBernd
Hallo,
das ist die gleiche Diskussion wie z. B.: Ein Arbeitnehmer hält Aktien seines Arbeitgebers. Der Arbeitgeber struktuiert um, entlässt Arbeitskräfte, das wird von der Börse mit steigenden Kursen belohnt und der entlassene Arbeitnehmer kann sich zu einem Kurssprung seiner Aktien gratulieren.
In diesem Sinne
Vivian
Hi, Rolf,
[quote]"habe vorhin folgenden Artikel ...gefunden :[/quote]
Das ist praktiziertes Risikomanagement:
a) Es geht eben nicht um die Vermeidung von Risiken,
b) sondern nur um die Vermeidung der Kosten für die eigene Bilanz.
Sollte ein Qualitätsmanager jetzt selbstzufrieden lächeln, was ich hier von keinem erwarte, dann schaue ich mal, wo er nach Deming handeln darf und wo er anderssinnige Anforderungen zu erfüllen hat....
Ciao
Wolfgang Horn
Hallo Wolfgang,
welcher Unternehmenslenker kennt schon Deming?! Ist zwar traurig, aber Realität.
Welcher Manager wird von den meisten Unternehmenseigentümern mit Geld und möglichst langem Verbleib in der Firma honoriert - derjenige der das meiste Geld in die Taschen der Eigentümer spühlt, egal wie der Gewinn zustande gekommen ist. Also was kommt teurer - schauen wir doch aktuell auf Bhopal - das halte ich jederzeit für wiederholbar.
Die Welt ist mal kurz entsetzt und das Entsetzen wird durch das Entsetzen über eine andere Katastrophe abgelöst und anschließend verdrängt.
Schönen Gruß
Vivian
"Die Welt ist mal kurz entsetzt und das Entsetzen wird durch das Entsetzen über eine andere Katastrophe abgelöst und anschließend verdrängt."
Kürzlich war da mal was mit `ner Ölbohrplattform in Amerika - spricht auch fast Niemand mehr von (Sarkasmus wieder aus......)
Gruß
Evereve99
?Hast Du die ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden, der seine Unterhose auf dem Kopf trägt.?
? TERRY PRATCHETT, MUMMENSCHANZ
Hallo zurück, Vivian.
"Welcher Manager wird von den meisten Unternehmenseigentümern mit Geld... derjenige der das meiste Geld in die Taschen der Eigentümer spühlt, egal wie der Gewinn zustande gekommen ist."
Geißelst Du die Gewinnmaximierung oder die Kurzsichtigkeit?
In der Wirtschaftskrise muss der Unternehmenslenker seinen geistigen Horizont auf die Kürze verengen, die sein Unternehmen zum Überleben des Tages noch braucht.
Wenn seine Investoren gar keine Investoren sind, sondern nur kurzsichtige und risikoscheue Geldverleiher, dann muss er so kurz denken wie sie.
Kein Mensch handelt absichtlich böse. Meist sucht er nur das kleinere Übel, "errare humanum est" wussten aber schon die Römer.
Ciao
Wolfgang Horn
Hallo Uhu,
du sagst >> Kein Mensch handelt absichtlich böse.<<
Das führt mich zu der Frage, ob du auch auf dieser Erde lebst, die fast jeden Tag in den Nachrichten Fälle bringen, die diese Aussage klar widerlegen.
Oder habe ich dich falsch verstanden?
Gruß msb
wer die Wahrheit sucht, wird sie finden
auf die Antwort von Uhu bin ich gespannt, vielleicht ist das der erste Kontakt zu einer gewaltfreien Zivilisation ;-)
Gruß, Bernd
Hallo Wolfgang,
ich werde möglichst kurz und knapp antworten, wir haben uns schon des öfteren in Diskussionen verstrickt, die am Ende zu nichts Konkretem geführt haben.
Ich geißele beides - die Gewinnmaximierung als auch die Kurzsichtigkeit.
1. Gewinnmaximierung
Ich gehe mal auf die Grundlagen des Fachs Volkswirtschaftlehre zurück. Die Geldmenge sollte unbedingt stabil bleiben, um einen Geldwertverlust und die damit einhergehende Inflation und den Niedergang des Wirtschaftssystems zu vermeiden. Aber unter diesen Randbedingungen funktioniert UNSER Wirtschaftssystem nur begrenzt, nämlich nur so lang bis auf der einen Seite das Geld zu horrenden Gewinnen aufgestapelt wird und auf der anderen Seite der Gesellschaft fehlt, sprich die finanzielle Armut forciert wird. Also was tut das gegenwärtige Wirtschaftssystem, um sich selbst am Laufen zu halten, es vermehrt die Geldmenge. Dadurch können - zeitlich begrenzt - auf der einen Seite noch mehr Gewinne aufgestapelt werden ohne dass die andere Seite ins totale Elend fällt. Aber genau dieser Grenze nähern wir uns jetzt an. Diese Grenze wird fallen, wenn der Konsumentenmarkt Europa zusammenfällt, z. B. durch weitere Gelddruckerei (Geldwertverfall), weitere Verlagerung wertschöpfender Arbeit in Niedriglohnländer (Einkommensverlust = Konsumverlust). Wenn Wirtschaft und Politik jetzt die Kurve bekommen, wäre das ein wirtschaftpolitischer Meilenstein der Volkswirtschaftsgeschichte.
2. Kurzsichtigkeit
Die oben angeführten Exkurse in die Wissenschaft der Volkswirtschaft zeigt eigentlich schon, wie schädlich Kurzsichtigkeit ist. Denn wie wird unsere Wirtschaft in 20, 30 oder 50 Jahren ticken. Kehren wir global zurück in die Gesellschaftsordnung in der Zeit der Frühindustriealisierung (siehe Wanderarbeiter in China), legen wir eine Wirtschaftskrise wie in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts hin, zerkloppen anschließend alles in einem Weltkrieg (diesmal um Ressourcen), um nachher alles wieder aufbauen zu können oder starten wir durch mit einer "Raumschiff-Enterprise-Gesellschaftsordnung", die sich am Wohle der gesamten Menschheit und ihres Planeten orientiert?
Natürlich ... der einzelne Manager, der freiwillig seinen Posten begleitet, ist natürlich gezwungen, irgendwie in dem System zu funktionieren. Sonst setzt er sein Einkommen, seine Position und seinen Status auf's Spiel. Das spürt warscheinlich jeder einzelne von uns. Jeder von uns ist gezwungen, irgendwie seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Aber in gesamtwirtschaftlichen Diskussion hilft uns das nicht weiter.
Die Aussage "kein Mensch handelt absichtlich böse" haben die Menschen in der Geschichte und der Gegenwart schon mehr als deutlich widerlegt. Schauen wir Deutschen doch auf die Zeit zwischen 1933 und 1945. Auch für die Zukunft bin ich wenig optimistisch.
Wenn die Diskussion weitergeht, sollten wir vielleicht in ein Philosophie-Forum ausweichen ...
Schöne Grüße
Vivian
>> Den Orignalbeitrag finden Sie in unserem Diskussionsforum <<
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