Hallo erst mal!
Da mein Aufgabengebiet von A-Z geht (Personalunion), gibt es auch viele Dinge wo Hilfe benötigt wird. Nun zum Thema. Bin also in Begriff eine Messmittelüberwachung aufzubauen. Wer kann weiterhelfen.
Wir besitzen ca 15 Meßschieber. Ein parr Messuhren usw., davon werden einige Geräte selten gebraucht.
Die meisten davon wurden vor ca zwei Jahre kalibriert.Suche Richtlinien, Prüfinterwalle,wer darf wann und in welchen Zeitraum prüfen, Vorgehensweisen usw.
Habe erstmal alles in eine Excel Tabelle aufgelistet.
Dank und Gruß an die Gemeinde
e-mail zerm@3p-plastic.de
Antworten:
Schau in Dein Postfach
Gruß
Moin,
@Pen_26:
Würde mich auch über Post freuen.
Gruß: Mr.Idea
Hallo!
Bei den paar Messmittel würde ich nicht viel machen. Jährliche Kalibrierung, Prüfaufkleber, Messmittelnummer eingravieren und gut ist das. Bleibt nur noch die Frage, ob Du einiges selbst kalibrierst (Endmaßkasten) oder das extern machen läßt. Viel kann das bei der Anzahl nicht Kosten.
Gruß
Michael
Hallo Pen_26
Kannst mir auch bitte Post schicken ?
Danke
Robert
Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten ;-)
Hallo,
ich lasse das jetzt von der DEKRA machen.
Die kommen ins haus und machen dann alles
fertig incl. protokoll und aufkleber.
Kosten liegen bei ca. 13.50 ? pro messschieber
und die messuhren. Für uns die beste lösung !!!
Gruß aus dem Outback
Stefan
"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück."
bo, äh. 13,50 da bekommste ja schon neue Messchieber mit Zertifikat für. Da wird ein geld verbrannt. Aber die Firma hats ja.
Monika
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bo, äh. 13,50 da bekommste ja schon neue Messchieber mit Zertifikat für. Da wird ein geld verbrannt. Aber die Firma hats ja.
Monika
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Hey,
wo gibts die für das Geld????
Aber Recht hast du.. 13 fuffzich find ich happig.... hab nie mehr als 7 Euro gezahlt....
Dino
Vielleicht bin ich ein Clown
dem niemand eine Manege baut,
vielleicht bin ich ein hohler Baum
der von Blättern und Blüten träumt.
Novalis
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bo, äh. 13,50 da bekommste ja schon neue Messchieber mit Zertifikat für. Da wird ein geld verbrannt. Aber die Firma hats ja.
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@Monika:
Wie bist Du denn drauf ?
Wir haben auch Messschieber ... jaha ... bis 800 mmm Messbereich ... und die liegen in der Anschaffung deutlich über 14 ?.
Da lohnt sich der ganze Aufwand.
Und wenn sich herausstellt, dass ein neuer Messschieber billiger ist als eine Kalibrierung ... auch ok, dann hat man schon einen Punkt für KVP ;)
Bei Standardmessschiebern hast Du wahrscheinlich recht, allein mir erscheint dein etwas bärbeissiger Unterton nicht im mindesten motivierend.
Und Qualität setzt nunmal Motivation voraus.
Einen schönen, motivierenden Feierabend wünsche ich noch ...
Der PI
Bei uns wird nicht mit Wattebäuschchen geworfen.
Hallo,
also gestern war der gute man wieder mal hier
und ich bin froh das ich mich nicht weiter um die messmittel kümmern muss. Der hat hier ca.7 std. für die kalibrierung gebraucht, ich bekam anschließend eine perfekte dokumentation die jedem audit stand hält. Der wichtigste punkt ist für mich aber die zeit,
in den 7 std. konnte ich mich um andere dinge kümmern, und wenn ich dann noch die arbeitskosten für meine person bedenke sind 13,5 ? noch günstig.
@ Monika, wir haben kein geld zu verschenken!
Aber wege doch einfach mal ab was eigendlich billiger ist. Ich hätte schon für die doku das doppelte gebraucht.
Gruß aus dem Outback
Stefan
"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück."
Nachtrag !
Wo gibt es messschieber für unter 14 ? ???
Ja gab es mal, bei Aldi !
Also ich als auditor würde mich tot lachen wenn ein unternehmen diese teile für quali relevante messungen einsetzt.
Gruß aus dem Outback
Stefan
"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück."
ich als Auditorin lache mich über jeden schlapp der Messschieber für qualitätsrelevante Messung einsetzt und wenn er die Dinger kalibrieren läßt wirds einfach absurd.
Monika
Sag mal Monika, muss ich das jetzt verstehen ?
Wieso kann ich mit einem messschieber keine qualitätsrelavanten dinge messen ?
Gruß aus dem Outback
Stefan
"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück."
Messschieber, auch als Schätzeisen bezeichnet. 3 Messungen bringen dir 3 unterschiedliche Ergebnisse, wo ist da Qualität. Jeder der etwas Ahnung von der Materie hat wird nie ne relevante Messung mit nem Messschieber machen, schon gar nicht bei 800 mm. Schon mal die Toleranz für einen Messschieber in der Größe betrachtet? Wenn das für deine Qualität in Ordnung ist ist ja gut, aber die Kalibrierung kannste dir schenken.
Monika
Hi,
nurmal so um's klarzustellen.
ALLE Auditoren (ausser Monika) werden nicht kalibrierte Meßschieber, die ihr für q-relevante Messungen nehmt, anmeckern.
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
Moin,
ich versteh gar nix mehr.....
Monika, mit welchem Recht behauptest du das? Bei allen Audits, welche der Zertifizierung dienen, wurde noch niemals bei mir moniert,dass wir Meßschieber verwenden. Die im übrigen ALLE kalibriert waren.
Aber ich mach dir mal nen Vorschlag: Nenn mir bitte eine Meßmethode incl. Meßinstrument, mit denen du Teile in der Größenordnung von 800 mm messen kannst, ohne die Firma zu Grunde zu richten.
By the way, vielleicht schaust du dir auch mal die Allgemeintoleranzen bei der Größenordung an, da wirst du möglicherweise merken, dass die größer sind als die eines Meßschiebers in der Größenordung.
Ich finde, das ist mal wieder ein typisches Beispiel, warum die Leute an der Werkbank uns als "Fachidioten" und "A****löcher" bezeichnen.
Dino
Vielleicht bin ich ein Clown
dem niemand eine Manege baut,
vielleicht bin ich ein hohler Baum
der von Blättern und Blüten träumt.
Novalis
Moin Dino,
d' accord!!
Isoman
Moin zusammen,
Die Fehlergrenzen bei einem Messschieber mit einem Messbereich von 0 - 750mm liegen bei 0,06mm (lauf Mitutoyo Homepage)
Habe irgendwann mal gelernt, dass das Messmittel 10 mal so genau sein muss, wie die zu messende Toleranz, bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liegen sollte, also kommt man auf ne zulässige Toleranz von +/- 0,6mm, die mit dem Messschieber noch gemessen werden darf.
Allgemeintoleranzen für 400 - 1000mm (nach DIN 2768-1):
f (fein) +/- 0,3
m (mittel) +/- 0,8
c (grob) +/- 2
v (sehr grob) +/- 4
Wenn mal also in der Größenordnung im absoluten Feinmechanikbereich unterwegs ist, dann , da muss ich Monika rechtgeben, ist der Messschieber nicht zulässig, bei allen anderen Anwendungen schon
Gruß,
tsweep
P.S.: Hatte hier gerad nen Tabellenbuch Metall rumfliegen und dachte, nen paar konkrete Zahlen könnten nicht schaden, so von wegen "Sachbezogener Ansatz zur Entscheidungsfindung" ;)
@tsweep:
Das dachte ich bis vor kurzem auch. Hatte zu dem Thema aber letztens eine Diskussion mit unserer benannten Stelle mit der Aussage, dass ein Messmittel nur dreimal so genau wie der Messwert sein muss.
Begründung: schon bei 3facher Genauigkeit können Rundungsfehler ausgeschlossen werden.
Gruss,
medi
Und machst du einen Plan, und bist ein schlauer Wicht, so machst du einen zweiten Plan doch gehn tun beide nicht.
Hallo zusammen,
ob ein Messschieber als Messmittel ausreicht, ist in der Tat davon abhängig, wie genau ich messen will / muss. Natürlich gibt es bei einem Messschieber immer Bedienereinflüsse usw., so dass es auch sinnvoll ist zu prüfen, ob diese Bedienereinflüsse signifikant wichtig gemäß der Toleranzen sind (Stichwort: MSA).
Nur: Wenn die Messung mit dem Messschieber überprüfbar(!) ausreichend genau ist, dann ist das auch in Ordnung, damit zu messen.
Viele Grüße
Barbara
_____________________________________
Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.
(Charles Dickens, Schriftsteller)
Ob ein Messschieber für die vorgesehene Messaufgabe geeignet ist, lässt sich doch einfach durch eine Fähigkeitsuntersuchung ermitteln (da wird natürlich auch der Bedienereinfluss berücksichtigt).
Kommt man dann zu dem Ergebnis, dass mit dem Schieber der zu messende Wert (das zu prüfende Merkmal)mit ausreichender Genauigkeit ermittelt werden kann, MUSS er auch routinemäßig kalibriert werden.
Ohne die jeweilige Messaufgabe zu kennen finde ich solche Aussagen wie "ich als Auditorin lache mich über jeden schlapp der Messschieber für qualitätsrelevante Messung einsetzt und wenn er die Dinger kalibrieren läßt wirds einfach absurd." absolut unseriös.
Die Frage ob es Sinn macht solche Schieber zu kalibrieren stellt sich nicht, da nicht kalibrierte Messmittel für qualitätsrelevante Messungen nicht eingesetzt werden dürfen!
Bei einer geringen Anzahl von Schiebern wird wohl eine interne Kalibrierung kaum wirtschaftlich sein, da zu den eigentlichen Kosten der Kalibrierung des Schiebers und der Dokumentation auch noch ein rückführbares Normal beschafft und routinemäßig kalibriert werden muss.
Schönen Tag noch
Schipe
@Pen_26:
würde mich auch dafür interessieren
danke für eine email
[quote]
Bei einer geringen Anzahl von Schiebern wird wohl eine interne Kalibrierung kaum wirtschaftlich sein, da zu den eigentlichen Kosten der Kalibrierung des Schiebers und der Dokumentation auch noch ein rückführbares Normal beschafft und routinemäßig kalibriert werden muss.
Schönen Tag noch
Schipe
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3, 2, 1 meins !
;-)
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Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
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